ELDERTECH im Familienalltag – ein Anwenderbericht

Sabrina Pütz, Seniorenassistentin

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Sabrina Pütz aus Odenthal betreibt eine Seniorenassistenz mit 9 Mitarbeitern. Dabei geht sie Senior:innen im Alter von 80+ bei alltäglichen Dingen wie Arztbesuchen oder beim Einkaufen zur Hand. Durch ihren Beruf kann sie sehr gut bewerten, welche Unterstützung Familien brauchen, die ihre Eltern und Großeltern versorgen.

Privat kümmert sich Frau Pütz zusammen mit ihrem Mann und seinem Bruder um die Schwiegermutter. Diese lebt ohne weitere Hilfe allein zuhause. Auch wenn die Familie nicht weit voneinander entfernt wohnt, spielt der Faktor Zeit beim Kümmern eine große Rolle.

Um ihren Kümmer-Alltag zu erleichtern, haben sich die Familienmitglieder für den Einsatz der ELDERTECH App entschieden. So können sie sich jederzeit vergewissern, dass es der Schwiegermutter gut geht und stehen in engem Kontakt mit ihr – auch an Tagen, an denen sie es nicht schaffen, vorbeizufahren.

Ein holpriger Start

Obwohl sie nicht viel Erfahrung mit digitalen Produkten hatte, war die Schwiegermutter offen für den Einsatz der App. Trotzdem war es für sie schwierig, die Videotelefonie zu starten.  Außerdem behinderten technische Schwierigkeiten die Nutzung. Zum Beispiel funktionierte die Kamera am Tablet der Schwiegermutter nicht. Es waren also mehrere Besuche erforderlich, in denen alles getestet und eingestellt wurde.

Hilfreiche Anwendung

Mittlerweile wird die App gut genutzt. Das meistgenutzte Feature ist dabei die Videokommunikation. So können alle drei Angehörigen schnell einmal bei der Schwiegermutter reinschauen. Auch der Enkel telefoniert darüber mit seiner Oma.

Sabrina Pütz erklärt: „Die App gibt uns allen ein gutes Gefühl, weil meine Schwiegermutter dadurch mehr in unseren Familienalltag integriert wird. Besonders gerne bekommt sie Fotos von Fußballspielen der Kinder auf das Tablet geschickt. Das ist fast so, als wäre sie mit uns auf dem Platz.“

Ein wichtiger Punkt für Familie Pütz ist die Datensicherheit. Dies ist sowohl beim Familienchat mit sensiblen Themen wie beispielsweise Diagnosen relevant als auch bei der Übertragung der Bilder auf das Tablet. Hier punktet ELDERTECH im direkten Vergleich zu WhatsApp. 

Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der App

Frau Pütz hat ELDERTECH wertvolles Feedback zu den einzelnen Funktionen gegeben, womit diese geschärft werden konnten. Zum Beispiel wurde aufgrund ihrer Rückmeldung das digitale Telefonbuch der ELDERTECH App erweitert, so dass die Kontakte verschiedenen Kategorien zugeordnet werden können. Mit der Einteilung in u.a. „Ärzte“, „Dienstleister“ und „private Kontakte“ haben die Angehörigen einen besseren Überblick. So müssen sie beispielsweise nicht umständlich nach den Kontakten suchen, um im Krankheitsfall einen Arzttermin zu verlegen. 

Generelle Probleme beim Kümmern

Auch in ihrem beruflichen Alltag beobachtet Frau Pütz, dass besonders der Zeitmangel ein Problem für Familien darstellt, die ihre Senior:innen versorgen. Vor allem dann, wenn sie nicht direkt um die Ecke wohnen. Das Kümmern muss in den oftmals stressigen Familienalltag integriert werden. Das schafft längst nicht jede Familie.

Die Lösung? ELDERTECH!

Sabrina Pütz sagt: „Ich kann die App vor allem den Familien empfehlen, die weiter entfernt von ihren Senior:innen leben. Sie bekommen durch die Nutzung von ELDERTECH ein sicheres Gefühl, da sie schnell und einfach mit den Eltern und Großeltern kommunizieren können und eben nicht immer direkt hinfahren und nachsehen müssen, ob alles in Ordnung ist.“

Weiterhin bedeutet der Einsatz der App eine Zeitersparnis, da zur Abstimmung innerhalb der Familie nicht immer telefoniert werden muss. Die Koordination von Terminen und Aufgaben läuft über den Chat, den Kalender und die Aufgabenlisten. Und auch wenn sich hauptsächlich nur eine Person aus der Familie kümmert, kann sie doch schnell und einfach Aufgaben delegieren und erhält so Unterstützung.

Einen weiteren Vorteil der App sieht Frau Pütz für Familien, wo die Kinder sich entweder nicht gut verstehen oder zumindest nicht viel miteinander zu tun haben. Der Einsatz der App ermöglicht es ihnen, sich um die Eltern zu kümmern, ohne im direkten Kontakt mit ihren Geschwistern zu stehen. Absprachen können sachlich, kurz und knapp über die App geführt werden. Alle haben das gemeinsame Ziel: die Eltern gut zu versorgen. Dabei sind Streitigkeiten zweitrangig und Konfrontationen können durch die neutrale Nutzung von ELDERTECH vermieden werden.

Auf Senior:innen-Seite sieht Frau Pütz ganz klar den größten Gewinn in der Kommunikation über die App und somit der stärkeren Teilhabe am Familienleben. Denjenigen, die Probleme mit der Videotelefonie haben, schlägt Frau Pütz vor, die Drop-In Funktion zu nutzen: „Vereinbaren Sie mit Ihren Senior:innen eine Uhrzeit, zu der Sie sich reinschalten. So müssen diejenigen, die eventuelle Berührungsängste haben, das Tablet gar nicht selbst bedienen und können trotzdem mit den Kindern und Enkeln telefonieren.“

Frau Pütz legt den Familien, deren Senior:innen an einer Demenzerkrankung leiden, die Erinnerungsfunktion der App ans Herz. Viele Menschen mit Demenz sind körperlich fit. Durch beispielsweise eine Trinkerinnerung, die auf dem Tablet angezeigt wird, können sie ein weitgehend eigenständiges Leben zuhause führen.

Frau Pütz erklärt: „Ich bin davon überzeugt, dass die ELDERTECH App es Senior:innen ermöglicht, länger im eigenen Heim leben zu können.“